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PVM2022 - Virtuelle Zusammenarbeit und verlorene Kulturen?

Achte gemeinsame Tagung der Fachgruppen Vorgehensmodelle und Projektmanagement im Fachgebiet der Wirtschaftsinformatik der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), in Kooperation mit der Fachgruppe IT-Projektmanagement der GPM e.V., sowie dem PMI Germany Chapter e.V.

Die Pandemie wirft gewohnte Muster durcheinander. Organisationen und ihre Mitarbeitende müssen sich für neue Arten der Zusammenarbeit öffnen. Die Diversität der Arbeitsweisen wird möglicherweise als eine der wichtigsten Erkenntnisse der Corona-Krise in die „bisherige“ Arbeitswelt hineinreichen. Gefordert wird unter anderem, dass sich die Führungskultur vom Prinzip “Command-and-Control" hin zum Prinzip des gegenseitigen Vertrauens auf Basis professioneller Kooperationsarbeit wandeln muss. Das bedeutet besonders für Organisationen, die primär hierarchisch aufgebaut sind, eine gravierende Umstellung, speziell was die Führung der Mitarbeitenden betrifft.

Die Qualität der Kommunikation ist einer der wichtigsten Faktoren für die Zusammenarbeit im Team und den Erfolg von Projekten. Die Bindung der Teammitglieder untereinander über Ländergrenzen, Zeitzonen, ethnische und kulturelle Unterschiede hinweg zu erzielen und zu erhalten, ist die Königsdisziplin der virtuellen Zusammenarbeit. Diese Bindung entsteht unter anderem durch gemeinsame Ziele, Häufigkeit und Qualität der Interaktionsbeziehungen und das Vertrauen der Teammitglieder untereinander.

Ungeklärt ist dabei, ob der Modus Operandi klassischer wie agiler Vorgehensmodelle in der digitalen Welt anders ist als in der analogen Welt. Obwohl die virtuellen Formate keine großen Unterschiede zu den Präsenzformaten haben, muss vieles neu gelernt und professionalisiert werden.

Was wird bleiben, wenn unser Leben nicht mehr von der aktuellen Pandemie beeinflusst wird? Wird es auch in der Arbeits- und Projektwelt zu „Long-Covid-Symptomen“ kommen? Welche positiven Effekte wären wünschenswert?

Über die PVM Tagung

PVM ist die führende, verbandsübergreifende Konferenzreihe für projekthaftes Vorgehen – sei es traditionell oder agil - mit einem Schwerpunkt auf IT Themen. Seit 2014 deckt die PVM alle Aspekte des Projektmanagements in den Unternehmen und der Vorgehensmodelle für die Erstellung von Projektprodukten ab.

Die Teilnehmer der PVM kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen, darunter Forscher, Akademiker, Berater, Ingenieure und Fachleute aus der Industrie.

Die PVM2022 ist ein Forum für die Teilnehmer, um neueste Forschungsergebnisse und innovative praktische Erfahrungen auszutauschen. Die diesjährige Ausgabe bietet der Community die Gelegenheit, die Tagungsthemen rund um virtuelle Kooperation und daraus folgende kulturelle Änderungen weiter zu diskutieren und Kontakte für eine zukünftige Zusammenarbeit zu knüpfen.

Spannende Keynotes, Fachvorträge, die ein Peer-Review durchlaufen haben, eingeladene Diskussionsbeiträge, Kurzschulungen und reichlich Diskussionsmöglichkeiten in Open-Spaces oder der Kaffee-Ecke machen die PVM zu einem beliebten Treffpunkt für Wissenschaftler, Praktiker und Berater. Dazu gehört auch ein attraktives Abendprogramm und ein Konferenzdinner. Die Tagung findet seit 2014 statt und bietet eine einzigartige Möglichkeit sich zu vernetzen und Neues zu lernen.

Wir laden Sie ein, an der PVM2022 in Trier teilzunehmen und die Zukunft der projekthaften Zusammenarbeit mitzugestalten!

Datum und Uhrzeit

8.-9.September 2022

Veranstaltungsort

Die Tagung findet am 8. und 9. September in Trier statt:

Universität Trier Campus II 
Behringstraße 21; D-54296 Trier

Sollte die Pandemiesituation eine Präsenzveranstaltung nicht zulassen, ist die Durchführung als virtuelle Veranstaltung geplant.

Organisator

Fachgruppe Vorgehensmodelle (WI-VM)
Fachgruppe Projektmanagement (WI-PM)

Universität Trier

In Kooperation mit der Fachgruppe
Fachgruppe IT-Projektmanagement der GPM e.V. und PMI Germany Chapter e.V.